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NOTHING Phone 4a Pro
Ich habe mir das NOTHING Phone 4a Pro in der Version mit 128 GB zugelegt. Warum? Nun, kürzlich kaufte ich mir ein Xiaomi, zugegebener Weise eins der unteren Preisklasse. Trotzdem, selbst dafür war das Gerät sehr langsam und gönnte sich doch öfter mal einer nicht nur Gedenkpause, sonder eine ganze Kaffeepause. Ich bin ja diesbezüglich eigentlich ein Gemütsmensch, aber das war mir dann doch zuviel, oder besser gesagt zu langsam, des Guten. Daher musste jetzt ein neues Handy her. Diesmal aus der mittleren Preisklasse. Durch Zufall stolperte ich über eben diesen Smartphone, machte mich etwas schlau und ging dann Schnurstracks in einen großen Elektromarkt, wo es vorrätig war und schwupp, war es meins.
Packungsinhalt
Neben dem Gerät selber befindet sich noch ein USB-C zu USB-C Kabel, Eine Handyhülle, Eine SIM Nadel sowie ein kleines Heftchen mit Sicherheitshinweisen (Englisch) in der Verpackung. Eine Deutsche Bedienungsanleitung FEHLT! Diese kann man sich direkt aus dem Handymenü jedoch per Internet anschauen.
Technische Daten
- Android: 16
- Bildschirm: 6,83 Zoll AMOLED Display
- RAM: 8+2 GB
- Speicher: 128GB
- Prozessor: Qualcomm Snapdragon 7 Gen 4
- Akku: 5080 mAh
- Oberfläche: Nothing OS 4.1
- Dual SIM fähig: Ja
- eSIM: Ja
Erster Eindruck
Als erstes richtete ich mein Augenmerk natürlich auf die Geschwindigkeit. Das waren dann schon Welten gegenüber dem Xiaomi. Das Einrichten des Handy ging Problemlos, man wird Schritt für Schritt durch den Einrichtungsprozess geleitet. Erst einmal nur per WLAN verbunden richtete ich mir dann das Gerät ein. Positiv dabei – die Google Suchleiste lässt sich ausblenden, ich mag sie nämlich nicht auf dem Startbildschirm. Somit fällt die Installation eines Launchers schon mal weg.
Das Einstellungsmenü ist gut und übersichtlich aufgebaut. Findet man einen Punkt nict gleich hilft hier die interne Suche. Auch werden in den einzelnen Menüpunkten, ähnliche Suchanfragen angezeigt. Also auch hier keine Probleme mit den Einstellungen. Die Displayhelligkeit habe ich auf volle Leistung gestellt, WOW ist das Hell, gefällt mir sehr gut.
Der Fingerabdrucksensor befindet sich mittig unten auf dem Display. Daran muss ich mich gewöhnen, finde das aber ganz gut. Gesichtserkennung funktioniert auch schnell und Problemlos.
Mobilfunk und Apps
Nun ging es an das einrichten des Mobilfunkbereiches und der Apps. Die eSIM war schnell auf dem Nothing Phone. Bei der physischen Karte muss man darauf achten, das sie – falls eine eSIM installiert ist – diese in den Mobilfunkschacht 1 einlegt. Das ist natürlich nicht so einfach, wenn man nicht weiß welcher Schacht 1 und 2 ist. Ich hatte Glück und hab sofort den richtigen bestückt. Der SIM Schacht ist nämlich nicht wie bei vielen Smatphone nebeneinander zu belegen, sondern von der Ober und Unterseite. Übrigens – eine Speicherkarte kann man nicht einlegen, man muss also mit dem vorhandenen Speicher uskommen.
Die Apps waren dann auch zügig konfiguriert. Probleme hierbei ergaben sich ggf. nur durch die App selber.
Somit war das Handy innerhalb kürzester Zeit voll Einsatzbereit.
Besonderheiten
Das Gerät bietet zwei Besonderheiten. Da wäre das Glyph Matrix Display auf der Rückseite, direkt neben dem Kameramodul. Ein Grobpixeliges Display, welches z.B. Benachrichtigungen, Anrufe etc. anzeigt. Hiermit muss ich mich aber noch mal ausführlich beschäftigen. Es scheint mir aber eine sehr interessante Vorrichtung zu sein.
Genau wie die Taste an der linken Seite (bei Blick auf das Display), der Essential Key. Über diesen lassen sich Bildschirmfotos per einfachem Knopfdruck machen und zudem noch gleichzeitig Notizen hinzufügen. Auch damit muss ich mich aber noch eingehender auseinander setzen.
Erstes Fazit zum NOTHING Phone 4a Pro
Der Bildschirm ist schön große, bei relativ kleinen Gesamtabmessungen. Zudem ist er ausreichend Hell und lässt sich auch bei Sonnenlicht gut ablesen. GPS habe ich mit der App GPS Test ausprobiert. Im Innenraum kam der Fix nach schnellen knapp 4 Sekunden.
Zur Akkulaufzeit kann ich natürlich noch nichts sagen, das wird sich im laufe der nächsten Tage rausstellen. Ich denke aber bei normalem Gebrauch hält der Akku locker den ganzen Tag.
Was ist denn nun an einem Mobiltelefon noch wirklich wichtig? Natürlich die Verbindungsqualität beim telefonieren. 4G und 5G waren immer stabil, wie man es von einem Handy erwartet. Die Sprachqualität ist gut, auf beiden Seiten. Also auch hier kein Grund zur Kritik.
Kamera? Wie ihr sicher wisst, bin ich Hobbyfotograf, somit interessiert mich eine Smartphonekamera eigentlich überhaupt nicht. Auf einen Test habe ich daher verzichtet. Auch schaue ich mir keine Videos auf kleinen Mobilen Endgeräten an, somit ist auch der Klang für mich nebensächlich.
Jetzt wird sich zeigen, wie sich das Gerät im Alltag schlägt. Darüber werde ich in einem weiteren Artikel nach geraumer Zeit berichten